Angebote zu "Probanden" (11 Treffer)

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Klassifikation der Betreuungsintensität in der ...
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Die Rahmenbedingungen der staatlichen und nichtstaatlichen Straffälligenhilfe verändern sich in den letzten Jahren deutlich durch Finanzierungsprobleme und Privatisierungsbestrebungen. Vor allem die Bewährungshilfe sieht sich intern und extern dem Druck ausgesetzt, ihre Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Wurde dies herkömmlich oft und gerne mit dem Kriterium der Fallzahlen unternommen, ist nun das Bestreben nach realitätsgerechteren Urteilsmaßen für die Arbeit der Bewährungshilfe zu beobachten. Die vorliegende Arbeit hat, ausgehend von der Erfahrung, dass nicht jeder Proband den gleichen Betreuungsaufwand benötigt, den Versuch unternommen, die Betreuungsintensität zu klassifizieren. Das daraus entstandene Kategorienmodell beruht auf zwei variablen Größen, der Veränderungsbereitschaft bei Probanden und der Kompetenz zur Fallbearbeitung bei Bewährungshelfern. Es hat in Baden-Württemberg zum Teil schon verbindlichen, aber reduzierten Eingang ins praktische Handeln gefunden. Das Modell enthält nicht nur in sich erhebliches Entwicklungspotenzial , vor allem für die Phase der Falleinschätzung, sondern auch modellhafte Züge über die Bewährungshilfe hinaus.

Anbieter: buecher
Stand: 08.08.2020
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Bewährungshilfe aus der Sicht jugendlicher und ...
38,00 € *
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Bewährungshilfe ist eine ambulante Form der Straffälligenhilfe. Straffällige zu resozialisieren, sie dazu befähigen, ein straffreies Leben zu führen und somit den weiteren Vollzug der Freiheitsstrafe zu verhindern sind die Hauptaufgaben und -ziele der Bewährungshilfe. Dabei werden Klienten der Bewährungshilfe nicht Straffällige oder Entlassene, sondern Probanden genannt. Fokus der vorliegenden Publikation liegt auf der Klärung folgenden beiden Fragen: Wie wird die Bewährungshilfe von jugendlichen und heranwachsenden Probanden wahrgenommen? Gibt es kulturbedingte Wahrnehmungsunterschiede unter deutschen und nichtdeutschen Probanden?Zur Klärung dieser Fragen trägt vor allem die durchgeführte Befragung der jugendlichen und heranwachsenden Klientel der Bewährungshilfe in Ravensburg bei. Tragende Begriffe dieser Arbeit, wie etwa Bewährungshilfe, Bewährung an sich, Migrationshintergrund oder Resozialisierung straffällig Gewordener werden in Kapitel 2 definiert und erläutert.Kapitel 3 befasst sich mit der bisher zum Thema erschienenen, wenn auch nur in Ansätzen vergleichbaren, Fachliteratur. Die historische Entwicklung der Strafaussetzung zur Bewährung im deutschen Kulturkreis in Zeitraum vom 17. Jh. bis zur Gegenwart wird in Kapitel 4 thematisiert. Sowohl formelle, wie auch informelle Sanktionsformen des Jugendgerichtsgesetzes werden in Kapitel 5 behandelt. Ein kurzer internationaler Anriss, als auch ein etwas ausführlicherer Überblick über das System der Bewährungshilfe in Bayern und in Baden-Württemberg erfolgt in Kapitel 6. In Kapitel 7 und 8 werden dann die Aufgabenbereiche und die Klientel der Bewährungshilfe erläutert. Abschließend stellt Kapitel 9 den empirischen Teil der Untersuchung dar, in dem die Durchführung der Umfrage, die methodische Vorgehensweise und sämtliche Ergebnisse der Befragung ausgewertet und dargestellt werden.

Anbieter: Dodax
Stand: 08.08.2020
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Bewährungshilfe aus der Sicht jugendlicher und ...
67,90 CHF *
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Bewährungshilfe ist eine ambulante Form der Straffälligenhilfe. Straffällige zu resozialisieren, sie dazu befähigen, ein straffreies Leben zu führen und somit den weiteren Vollzug der Freiheitsstrafe zu verhindern sind die Hauptaufgaben und -ziele der Bewährungshilfe. Dabei werden Klienten der Bewährungshilfe nicht Straffällige oder Entlassene, sondern Probanden genannt. Fokus der vorliegenden Publikation liegt auf der Klärung folgenden beiden Fragen: Wie wird die Bewährungshilfe von jugendlichen und heranwachsenden Probanden wahrgenommen? Gibt es kulturbedingte Wahrnehmungsunterschiede unter deutschen und nichtdeutschen Probanden? Zur Klärung dieser Fragen trägt vor allem die durchgeführte Befragung der jugendlichen und heranwachsenden Klientel der Bewährungshilfe in Ravensburg bei. Tragende Begriffe dieser Arbeit, wie etwa Bewährungshilfe, Bewährung an sich, Migrationshintergrund oder Resozialisierung straffällig Gewordener werden in Kapitel 2 definiert und erläutert. Kapitel 3 befasst sich mit der bisher zum Thema erschienenen, wenn auch nur in Ansätzen vergleichbaren, Fachliteratur. Die historische Entwicklung der Strafaussetzung zur Bewährung im deutschen Kulturkreis in Zeitraum vom 17. Jh. bis zur Gegenwart wird in Kapitel 4 thematisiert. Sowohl formelle, wie auch informelle Sanktionsformen des Jugendgerichtsgesetzes werden in Kapitel 5 behandelt. Ein kurzer internationaler Anriss, als auch ein etwas ausführlicherer Überblick über das System der Bewährungshilfe in Bayern und in Baden-Württemberg erfolgt in Kapitel 6. In Kapitel 7 und 8 werden dann die Aufgabenbereiche und die Klientel der Bewährungshilfe erläutert. Abschliessend stellt Kapitel 9 den empirischen Teil der Untersuchung dar, in dem die Durchführung der Umfrage, die methodische Vorgehensweise und sämtliche Ergebnisse der Befragung ausgewertet und dargestellt werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.08.2020
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Klassifikation der Betreuungsintensität in der ...
24,90 CHF *
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Fallzahlen sind nur ein sehr ungefährer Anhaltspunkt für den Betreuungsaufwand und die Arbeitsbelastung von Bewährungshelfern. Über Alternativen zu Fallzahlen als Kriterium für Belastung nachzudenken, ist deshalb notwendig, verdienstvoll und überfällig. Wilhelm S. Schmitt hat sich dieser Mühe mit beträchtlichem Aufwand in diesem Buch unterzogen. In der vorliegenden Arbeit wurde, ausgehend von der Erfahrung, dass nicht jeder Proband den gleichen Betreuungsaufwand benötigt, der Versuch unternommen, die Betreuungsintensität zu klassifizieren. Das daraus entstandene Kategorienmodell beruht auf zwei variablen Grössen, der Veränderungsbereitschaft bei Probanden und der Kompetenz zur Fallbearbeitung bei Bewährungshelfern. Dieses Modell hat in Baden-Württemberg Eingang in die Verwaltungsvorschriften, aber beschränkten Eingang ins praktische Handeln gefunden. Das Modell enthält nicht nur in sich erhebliches Entwicklungspotenzial - vor allem für die Phase der Falleinschätzung - sondern auch modellhafte Züge über die Bewährungshilfe hinaus, da es zu einer kritischen Sicht auf das eigene Handeln einlädt und zu einer besseren Einschätzung des eigenen Einsatzes im Verhältnis zum möglichen „Erfolg“ in der Sozialarbeit verhelfen kann. Es spricht viel dafür, das berufliche Handeln der Bewährungshelfer mit mehr Differenzierung zu bestimmen und mit scheinobjektiven Messgrössen aufzuräumen. Diese werden der Einfachheit wegen in vielen Bereichen der Sozialarbeit angewandt, und zum Teil fehlt schon das Rüstzeug um hinreichend zwischen „Fällen“ und „Personen“ zu unterscheiden, deren Relation bereits ein Indikator für Betreuungsintensitäten wäre. Mit dem Argument der zu hohen Fallzahlen und einfachen Statistiken wurde Jahre lang die Berufspolitik der Berufsorgorganisationen betrieben. Nicht mit positivem Ergebnis, denn schon allein die Bundesstatistik belegte, dass es scheinbar unabhängig vom Fallaufkommen für den einzelnen Mitarbeiter der positive Ausgang der Bewährungsverfahren vorbestimmt war. Die Einführung von sinnvollen und für die Praxis hilfreichen Kategorien wird als ein Baustein für die Weiterentwicklung der Bewährungshilfe gesehen. An diesem Modell kann die Berufsgruppe ihre Innovationskraft unter Beweis stellen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.08.2020
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Der Zusammenhang von Autonomie und Glück für di...
46,90 CHF *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,5, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit ist in einen theoretischen und einen empirischen Teil untergliedert. Der theoretische Teil beschäftigt sich zunächst mit den Themengebieten Autonomie und Glück. Bei den Ausführungen der beiden Themen werden jeweils die Sichtweisen von verschiedenen Fachrichtungen dargelegt. Es handelt sich hierbei um die Disziplinen Philosophie, Soziologie, Psychologie, Physiologie und Recht. Durch das Beleuchten der Begrifflichkeiten aus interdisziplinärer Sicht, ist eine umfassende theoretische Fundierung der Erhebung gewährleistet. Nach der Darstellung der verschiedenen Verständnisse werden die Theorien zu den beiden genannten Themenschwerpunkten jeweils durch eine Erörterung bezüglich möglicher Zusammenhänge mit der so genannten Lebensweltorientierung abgeschlossen. Im Anschluss an die Theorien der Autonomie und des Glücks werden die sozialpädagogischen Aspekte innerhalb der Arbeit in der Bewährungshilfe bedacht. Damit wird die Basis für eine Anwendbarkeit der Theorien der Autonomie und des Glücks auf die Situation der Bewährungshilfeklientel geschaffen. Auch dieses Kapitel endet mit einem Bezug zur Lebensweltorientierung. Dieser wird jeweils hergestellt, um die Vergleich- und Anwendbarkeit der Theorien deutlich zu machen. Ein Zwischenfazit trennt den Theorie- von dem Empirieteil. Hier wird ein erstes Resümee über die vorab aufgezeigte Theorie gezogen. Gleichzeitig dient es mit den dort aufgeführten Hypothesen als Einleitung für den empirischen Teil der Arbeit. Dieser soll einen Aufschluss über die Bedeutung der theoretisch erarbeiteten Aspekte für die Praxis liefern. Zu diesem Zweck werden die Ergebnisse von Befragungen mit Probanden der Bewährungshilfe in ein Verhältnis zur Theorie gesetzt. Im Anschluss an das Zwischenfazit werden zunächst das Forschungsdesign, das Erhebungsverfahren und der Ablauf der Erhebung beschrieben. Danach erfolgen die Auswertung des Interviewmaterials sowie die Interpretation desselben. Das Interpretationskapitel schliesst mit einer Zusammenfassung, bei der verschiedene Typen des Untersuchungsgegenstandes herausgearbeitet wurden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.08.2020
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Eignungsdiagnostik - Bedeutung der Eignungsdiag...
41,90 CHF *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,2, Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim, früher: Berufsakademie Heidenheim, 60 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Studiengang 'Sozialmanagement' an der Berufsakademie Heidenheim lag der Schwerpunkt meiner praktischen Tätigkeit in den Berufsvorbereitenden Bildungsmassnahmen des Förderwerks St. Elisabeth in Augsburg. Ziel dieser Massnahmen ist die Unterstützung benachteiligter und lernbehinderter junger Menschen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Dazu gehört neben der Qualifizierung bis hin zur Ausbildungsreife auch die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung. Eine effektive Unterstützung erfordert eine flexible und individuelle Anpassung der verschiedenen Massnahmenangebote. Das Förderwerk St. Elisabeth bietet ein Angebotsspektrum, das von schulischer Zusatzförderung in Kleingruppen bis zu psychologisch-therapeutischen Einzelmassnahmen reicht. Grundlage für die Zusammenstellung von Angeboten zu einer individuellen Qualifizierungsplanung ist die Bedarfsermittlung. Einerseits wird der Bedarf durch erfahrene Mitarbeiter im Umgang mit den Jugendlichen im Arbeitsgeschehen bestimmt, andererseits durch die so genannte Eignungsanalyse erfasst, einem umfangreichen Diagnosesystem. Dieses Diagnosesystem ist ein Qualitätsmerkmal der Einrichtung und dient bei der Belegung durch die Agentur für Arbeit als wichtiges Argument. In Zeiten der finanziellen Knappheit im sozialen Bereich, ist die Diagnostik, neben dem Aspekt der individuellen Förderung, auch für das wirtschaftliche Bestehen der Einrichtung von grosser Bedeutung. Ziel dieser Arbeit ist es, das vorhandene Diagnosesystem zu überprüfen und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung aufzuzeigen. Dies soll einerseits die individuelle Anpassung verbessern und andererseits den Einsatz der vorhandenen Ressourcen optimieren. In Kapitel II werde ich das Förderwerk St. Elisabeth und in Kapitel III speziell die Berufsvorbereitenden Bildungsmassnahmen vorstellen. Die Einrichtung und die Berufsvorbereitung bilden den Rahmen für die weiteren Gliederungspunkte. Das Klientel der Einrichtung und somit die Probanden der Eignungsanalyse bilden junge Menschen mit Lernbehinderung. In Kapitel IV werden zum Begriff Lernbehinderung verschiedene Definitionen vorgestellt, Merkmale aufgeführt und Ursachen beschrieben. Das Erreichen der Ausbildungsreife ist oberstes Ziel der Massnahme und ihre Merkmale Gegenstandsbereich der Diagnostik. In Kapitel V wird der Begriff der Ausbildungsreife definiert und anschliessend ein Kriterienkatalog vorgestellt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.08.2020
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Bewährungshilfe aus der Sicht jugendlicher und ...
38,00 € *
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Bewährungshilfe ist eine ambulante Form der Straffälligenhilfe. Straffällige zu resozialisieren, sie dazu befähigen, ein straffreies Leben zu führen und somit den weiteren Vollzug der Freiheitsstrafe zu verhindern sind die Hauptaufgaben und -ziele der Bewährungshilfe. Dabei werden Klienten der Bewährungshilfe nicht Straffällige oder Entlassene, sondern Probanden genannt. Fokus der vorliegenden Publikation liegt auf der Klärung folgenden beiden Fragen: Wie wird die Bewährungshilfe von jugendlichen und heranwachsenden Probanden wahrgenommen? Gibt es kulturbedingte Wahrnehmungsunterschiede unter deutschen und nichtdeutschen Probanden? Zur Klärung dieser Fragen trägt vor allem die durchgeführte Befragung der jugendlichen und heranwachsenden Klientel der Bewährungshilfe in Ravensburg bei. Tragende Begriffe dieser Arbeit, wie etwa Bewährungshilfe, Bewährung an sich, Migrationshintergrund oder Resozialisierung straffällig Gewordener werden in Kapitel 2 definiert und erläutert. Kapitel 3 befasst sich mit der bisher zum Thema erschienenen, wenn auch nur in Ansätzen vergleichbaren, Fachliteratur. Die historische Entwicklung der Strafaussetzung zur Bewährung im deutschen Kulturkreis in Zeitraum vom 17. Jh. bis zur Gegenwart wird in Kapitel 4 thematisiert. Sowohl formelle, wie auch informelle Sanktionsformen des Jugendgerichtsgesetzes werden in Kapitel 5 behandelt. Ein kurzer internationaler Anriss, als auch ein etwas ausführlicherer Überblick über das System der Bewährungshilfe in Bayern und in Baden-Württemberg erfolgt in Kapitel 6. In Kapitel 7 und 8 werden dann die Aufgabenbereiche und die Klientel der Bewährungshilfe erläutert. Abschließend stellt Kapitel 9 den empirischen Teil der Untersuchung dar, in dem die Durchführung der Umfrage, die methodische Vorgehensweise und sämtliche Ergebnisse der Befragung ausgewertet und dargestellt werden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 08.08.2020
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Klassifikation der Betreuungsintensität in der ...
12,40 € *
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Fallzahlen sind nur ein sehr ungefährer Anhaltspunkt für den Betreuungsaufwand und die Arbeitsbelastung von Bewährungshelfern. Über Alternativen zu Fallzahlen als Kriterium für Belastung nachzudenken, ist deshalb notwendig, verdienstvoll und überfällig. Wilhelm S. Schmitt hat sich dieser Mühe mit beträchtlichem Aufwand in diesem Buch unterzogen. In der vorliegenden Arbeit wurde, ausgehend von der Erfahrung, dass nicht jeder Proband den gleichen Betreuungsaufwand benötigt, der Versuch unternommen, die Betreuungsintensität zu klassifizieren. Das daraus entstandene Kategorienmodell beruht auf zwei variablen Größen, der Veränderungsbereitschaft bei Probanden und der Kompetenz zur Fallbearbeitung bei Bewährungshelfern. Dieses Modell hat in Baden-Württemberg Eingang in die Verwaltungsvorschriften, aber beschränkten Eingang ins praktische Handeln gefunden. Das Modell enthält nicht nur in sich erhebliches Entwicklungspotenzial - vor allem für die Phase der Falleinschätzung - sondern auch modellhafte Züge über die Bewährungshilfe hinaus, da es zu einer kritischen Sicht auf das eigene Handeln einlädt und zu einer besseren Einschätzung des eigenen Einsatzes im Verhältnis zum möglichen „Erfolg“ in der Sozialarbeit verhelfen kann. Es spricht viel dafür, das berufliche Handeln der Bewährungshelfer mit mehr Differenzierung zu bestimmen und mit scheinobjektiven Messgrößen aufzuräumen. Diese werden der Einfachheit wegen in vielen Bereichen der Sozialarbeit angewandt, und zum Teil fehlt schon das Rüstzeug um hinreichend zwischen „Fällen“ und „Personen“ zu unterscheiden, deren Relation bereits ein Indikator für Betreuungsintensitäten wäre. Mit dem Argument der zu hohen Fallzahlen und einfachen Statistiken wurde Jahre lang die Berufspolitik der Berufsorgorganisationen betrieben. Nicht mit positivem Ergebnis, denn schon allein die Bundesstatistik belegte, dass es scheinbar unabhängig vom Fallaufkommen für den einzelnen Mitarbeiter der positive Ausgang der Bewährungsverfahren vorbestimmt war. Die Einführung von sinnvollen und für die Praxis hilfreichen Kategorien wird als ein Baustein für die Weiterentwicklung der Bewährungshilfe gesehen. An diesem Modell kann die Berufsgruppe ihre Innovationskraft unter Beweis stellen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 08.08.2020
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Der Zusammenhang von Autonomie und Glück für di...
39,99 € *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,5, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit ist in einen theoretischen und einen empirischen Teil untergliedert. Der theoretische Teil beschäftigt sich zunächst mit den Themengebieten Autonomie und Glück. Bei den Ausführungen der beiden Themen werden jeweils die Sichtweisen von verschiedenen Fachrichtungen dargelegt. Es handelt sich hierbei um die Disziplinen Philosophie, Soziologie, Psychologie, Physiologie und Recht. Durch das Beleuchten der Begrifflichkeiten aus interdisziplinärer Sicht, ist eine umfassende theoretische Fundierung der Erhebung gewährleistet. Nach der Darstellung der verschiedenen Verständnisse werden die Theorien zu den beiden genannten Themenschwerpunkten jeweils durch eine Erörterung bezüglich möglicher Zusammenhänge mit der so genannten Lebensweltorientierung abgeschlossen. Im Anschluss an die Theorien der Autonomie und des Glücks werden die sozialpädagogischen Aspekte innerhalb der Arbeit in der Bewährungshilfe bedacht. Damit wird die Basis für eine Anwendbarkeit der Theorien der Autonomie und des Glücks auf die Situation der Bewährungshilfeklientel geschaffen. Auch dieses Kapitel endet mit einem Bezug zur Lebensweltorientierung. Dieser wird jeweils hergestellt, um die Vergleich- und Anwendbarkeit der Theorien deutlich zu machen. Ein Zwischenfazit trennt den Theorie- von dem Empirieteil. Hier wird ein erstes Resümee über die vorab aufgezeigte Theorie gezogen. Gleichzeitig dient es mit den dort aufgeführten Hypothesen als Einleitung für den empirischen Teil der Arbeit. Dieser soll einen Aufschluss über die Bedeutung der theoretisch erarbeiteten Aspekte für die Praxis liefern. Zu diesem Zweck werden die Ergebnisse von Befragungen mit Probanden der Bewährungshilfe in ein Verhältnis zur Theorie gesetzt. Im Anschluss an das Zwischenfazit werden zunächst das Forschungsdesign, das Erhebungsverfahren und der Ablauf der Erhebung beschrieben. Danach erfolgen die Auswertung des Interviewmaterials sowie die Interpretation desselben. Das Interpretationskapitel schließt mit einer Zusammenfassung, bei der verschiedene Typen des Untersuchungsgegenstandes herausgearbeitet wurden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 08.08.2020
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